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Jagdgeschwader 73 "Steinhoff"

Geschichte

Das Jagdgeschwader 73 „Steinhoff“ existiert in seiner heutigen Form seit dem 18.09.1997, als es am Standort Laage offiziell in Dienst gestellt wurde. Am selben Tag verlieh der damalige Verteidigungsminister Volker Rühe dem einzigen Verband der Luftwaffe, in dem zwei unterschiedliche Waffensysteme – die MiG-29 und die F-4F – flogen, den Traditionsnamen „Steinhoff“.

Wie kein anderer Verband der Luftwaffe steht das JG 73 „S“ somit sinnbildlich für die Widervereinigung Deutschlands, in dem Soldaten und Waffensysteme der ehemaligen NVA und der Bundeswehr in einem Verband zusammen geführt wurden.

Auftrag

Seit dem 30. April 2004 fliegt das Jagdgeschwader 73 „Steinhoff“ als erster Verband der Luftwaffe den Eurofighter, wobei der Auftrag des Geschwaders zunächst die Erprobung des Eurofighters für die Truppe war. Heute ist es der primäre Auftrag des JG 73 „S“ die Ausbildung junger Piloten ( auch die der österreichischen Luftwaffe ) und Umschülern auf dem Eurofighter zu übernehmen, aber auch Luftraumsicherungsaufgaben und die Teilnahme an nationalen sowie internationalen Übungen und Erprobungen stehen von Zeit zu Zeit an.

Standort

Heute sind am Standort Laage etwa 900 Soldatinnen und Soldaten sowie rund 250 zivile Beschäftigte tätig. Dabei ist das Geschwader in 2 Gruppen - die fliegende und die technische Gruppe – gegliedert.

Zur fliegenden Gruppe zählen die Flugbetriebsstaffel, die 1. Ausbildungsstaffel, die 2. Ausbildungsstaffel sowie die Beratungsstelle des Geoinformationsdienstes.

Die technische Gruppe setzt sich aus Wartungs- und Waffenstaffel, Instandsetzungs- und Elektronikstaffel sowie Nachschub- und Transportstaffel zusammen.

 

50 Jahre JG 73 „S“

Von den 50 Jahren, die das Jagdgeschwader 73 „Steinhoff“ in diesen Tagen alt geworden ist, war der Fliegerhorst Pferdsfeld 36 Jahre lang – von 1961 bis 1997 – seine Heimat. Aus diesem Grund entstand auch nachstehend zu findender Photo-Bericht, der in den nächsten Jahren fortgesetzt wird.

 

Offizieller Internetauftritt des JG 73 „S“

Geschwaderzeitung „ Der Kranich“

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© Christoph Wagner