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Jagdgeschwader 71 "Richthofen"

Geschichte

Das Jagdgeschwader 71 „Richthofen“ wurde am 6. Juni 1959 in Ahlhorn offiziell in Dienst gestellt. Bereits am 21. April 1961 wurde dem Verband durch den damaligen Bundespräsidenten Heinrich Lübke der Traditionsname „Richthofen“ verliehen. Zunächst flog das JG 71 „R“ die Sabre Mk.VI, bis 1963 auf den mittlerweile berüchtigten F-104G Starfighter umgerüstet wurde und schließlich - 1974 - als erster Verband der Luftwaffe die F-4F. Die Nutzung der F-4F ist derzeit bis ins Jahr 2014 vorgesehen, danach wird der Verband auf den Eurofighter umrüsten.

Auftrag

Hauptaufgabe des Jagdgeschwader 71 „Richthofen“ ist die Sicherung des deutschen Luftraums als sogenannte „Command Force“, die der NATO unterstellt ist. Zu diesem Zweck stehen ständig zwei F-4F in permanenter Alarmbereitschaft am Flugplatz Wittmund zur Verfügung. Diese als QRA ( = quick reaction alert ) bezeichnete Alarmrotte hat den Auftrag nicht zuordenbare Flugziele über der Bundesrepublik zu identifizieren und gegebenenfalls abzufangen.

Unter dem Namen „Baltic Air Policing“ überwachen die F-4F des JG 71 „R“ in regelmäßigen Abständen im Rahmen der NATO-Verpflichtungen auch den baltischen Luftraum von Litauen aus.

Standort

Heute sind im ostfriesischen Wittmund nahezu 1200 Soldatinnen und Soldaten sowie noch einmal 600 zivile Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Dabei stellt das JG 71 „R“ in seiner geschwadereigenen Ausbildungswerkstatt 96 Ausbildungsplätze in den Berufen IT-Systemelektroniker sowie Elektroniker für Geräte und Systeme zur Verfügung. Im Zuge der erwarteten Einführung des Eurofighters im Jagdgeschwader 71 „Richthofen“ sind auf dem Fliegerhorst einige bauliche Vorbereitungen auf das neue Waffensystem zu treffen. So entstand unter anderem ein Simulatorgebäude für die zukünftigen Eurofighter-Besatzungen. Aber auch ein Neubau von Tower und Feuerwache sowie andere wichtige Infrastruktur-Projekte vor Ort ergeben ein Investitionsvolumen von rund 70 Millionen Euro, dass die Wirtschaft rund um den Fliegerhost nachhaltig positiv beeinflussen wird.

 

Offizieller Internetauftritt des JG 71 „R“

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© Christoph Wagner